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Liebe Community,
ab der Mitgliederversammlung Ende Februar passen wir die Struktur unserer Treffen leicht an. Das monatliche Vorstandstreffen bleibt bestehen und ist weiterhin der Ort für strategische Themen und die Weiterentwicklung unseres Vereins. Ihr könnt im Vorfeld Themen einreichen; die Sitzung folgt einer festgelegten Tagesordnung und wird im Anschluss protokolliert.
Neu hinzu kommt das monatliche Community-Treffen (in welchselnden Uhrzeiten, wahrscheinlich erstmal per Zoom). Hier steht der offene und ungezwungene Austausch im Mittelpunkt – ohne Tagesordnung und ohne Protokoll. Es soll ein Safer Space für alle Careleaver und Carereceiver sein, um Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
So möchten wir mehr Raum für Dialog schaffen und die Vorstandstreffen zugleich fokussierter gestalten.
Wenn ihr dazu Fragen oder Anregungen habt, meldet euch gern bei uns!
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Heute ist Welt Care Day – 20. Februar 💜
Ein internationaler Aktionstag für Menschen, die in der Kinder- und Jugendhilfe leben oder gelebt haben.
🗓️ Seit 2016 gibt es diesen Tag – und 2026 feiern wir 10 Jahre Care Day: 10 Jahre Sichtbarkeit, Austausch, Empowerment und das klare Zeichen: Unsere Geschichten zählen.
Das Motto ist in diesem Jahr: „The Future Starts With Us“
Denn die Zukunft beginnt mit unseren Stimmen, unseren Ideen, unserem Mut. Wir sind nicht “Fälle” oder “Akten” – wir sind Menschen mit Erfahrungen, Perspektiven und Plänen.
Als Community sind wir viele. Und niemand ist allein.
Heute denken wir ganz besonders an uns – und gleichzeitig gilt das jeden Tag: Wir halten zusammen, wir hören einander zu und wir machen sichtbar, was es weiterhin braucht:
mehr Verlässlichkeit, mehr echte Beteiligung, mehr Support im Übergang, mehr Räume, in denen junge Menschen sich sicher entwickeln und austoben können - und das in der Jugendhilfe und danach.
💜 Heute feiern wir. Heute erinnern wir. Heute sind wir laut. Heute- so wie alle anderen Tage auch.
The future starts with us.
#WorldCareDay #CareDay #CareLeaver #Jugendhilfe #LeavingCare
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Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung wurde am Wochenende die Diskussion rund um den Dokumentarfilm „Das fast normale Leben“ aufgegriffen. Beschrieben werden die Proteste bei der Premiere sowie die Kritik von Selbstvertretungen von Menschen, welche einmal in Jugendhilfe gelebt haben.
Der Artikel ordnet den Film zudem in einen größeren Zusammenhang ein und verweist auf einen weiteren Dokumentarfilm über eine Wohngruppe, „Im Prinzip Familie“ aus dem Jahr 2024. Damit wird deutlich, dass es nicht um ein einzelnes Projekt geht, sondern um eine Entwicklung, bei der Lebensrealitäten aus stationären Hilfe-Settings zunehmend filmisch öffentlich gemacht werden.
Der Artikel stellt die Frage, wie freiwillig eine Zustimmung sein kann, wenn junge Menschen in stationären Einrichtungen leben und in Abhängigkeitsverhältnissen stehen. Er greift außerdem die langfristigen Folgen öffentlicher Sichtbarkeit auf und macht deutlich, dass Filme, Trailer und Berichte dauerhaft auffindbar bleiben.
Wir stehen solchen Projekten seit Längerem kritisch gegenüber. Für uns reicht eine formale Einverständniserklärung nicht aus, um die Veröffentlichung so persönlicher Lebensrealitäten zu legitimieren. Wenn Entscheidungen unter struktureller Abhängigkeit getroffen werden und ihre Auswirkungen über Jahre oder Jahrzehnte nachwirken können, braucht es mehr als ein unterschriebenes Formular.
Die öffentliche Auseinandersetzung darüber halten wir für notwendig. Wir wünschen uns, dass dieser Diskurs konsequent gemeinsam mit Selbstvertretungen geführt wird und die Perspektiven junger Menschen strukturell einbezogen werden.
Wir danken der Redaktion der F.A.Z. für das Aufgreifen dieses sensiblen Themas und dafür, dass unsere Perspektive Teil der Berichterstattung ist.
Unsere ausführliche Stellungnahme zum Film findet ihr auf unserer Website sowie in den vorangegangenen Posts hier auf dem Kanal.
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Tipps für ein selbstbestimmtes Leben
Hier findet ihr hilfreiche Infos zu unterschiedlichen Themen




